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May the bubbles enrich the world…

Bubbles. Eine neue Formensprache der Schweizer Künstlerin Conny Wagner 

Gibt es Zufälle? Im Leben der Schweizer Künstlerin Conny Wagner sicherlich nicht. Seit sie sich malend, zeichnend und schreibend als feinsinnige Beobachterin eigener familiärer Schicksale und historischer Ereignisse, als Erforscherin landschaftlicher Schönheiten und als Entdeckerin aussergewöhnlicher, nicht immer positiver Begebenheiten in der Natur und Gesellschaft kreuz und quer durch die weite Welt auf Spurensuche begeben hat, verweben sich in ihrem direkten Umfeld auf eindrückliche Weise geschichtliche Daten, Zahlen, Fakten und Momente zu immer neuen Realitäten, die eigenen Gesetzen zu folgen scheinen. Realitäten, die wie prall gefüllte Speicher in sich Informationen verwahren, aus denen Conny Wagner schöpft. Ihr sensitives Gespür für schützenswerte Ressourcen wie gesundes Wasser, ein intakter Lebensraum für Alle sowie ihr unnachgiebiges Interesse für weltumspannende Themen zu Menschenwürde und -rechte, zu Umweltschutz, Demokratie, Freiheit und Frieden treiben sie als Künstlerin an: mit Hilfe ihrer Kunst hat sie sich auf den Weg gemacht, um über alle sprachlichen und kulturellen Barrieren hinweg Gemeinsamkeiten zu finden, die der Menschheit die bitter nötige Harmonie aufzeigen könnten. Ihre künstlerische Sprache auf dem Weg dorthin hat sie mittlerweile gefunden. Eine Sprache, die tatsächlich global ohne Worte auskommend verstanden werden kann – unabhängig von Raum und Zeit, von Bildung und Wissen, von Reichtum oder Armut, von Diktatur oder Demokratie, von Alt oder Jung und unabhängig jeglicher Religion. Conny Wagner entdeckte die bubbles, die sich als poppig bunte Kreis- oder Elipsenformen, mal kleiner, mal grösser in den verschiedensten Kombinations- und Variationsmöglichkeiten nach allen Seiten hin meter-, ja sogar kilometerlang ausdehnen, zusammenschliessen, überlagern aneinanderreihen können. Was sie bedeuten? Je nach Sichtweise, Assoziation oder Gedankenlaune tauchen wir mit den bubbles in tiefe Gewässer, begegnen luftblasenausstossenden Kugelfischen oder anderem Getier mit runden Augen, staunen über nixenähnliche, von brodelnden Wasserblasen umgebene Geschöpfe mit perlenbesetztem Haar oder lassen uns gedanklich wie in Blasen schwebend über wunderschöne bunte Ornament-bubbles in eine unendliche Weite hinter allen Grenzen entführen. Nur ein Traum, der wie eine Seifenblase zerplatzt? Nicht bei diesen bubbles: sie sind als vielseitige Metaphern für unterschiedliche Themen einsetzbar und universell zu verstehen. Durch ihre variantenreichen Botschaften erreichen sie Menschen in Ost und West ebenso wie in Nord und Süd – was Conny Wagner von grosser Wichtigkeit ist. So dürfen wir uns neugierig und gespannt auf ihr Projekt „Mallows Bay“ (USA) einlassen, das die Künstlerin in den nächsten Jahren bis 2025 realisieren wird.

 

May the bubbles enrich the world…   © Martina Kral, Kunsthistorikerin August 2019

Conny Wagner 


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